Werdegang

Liebe Leserin, lieber Leser,
ich freue mich, dass Sie etwas mehr über mich wissen wollen. Nachfolgend biete ich Ihnen ausführliche Informationen zu meinem bisherigen Werdegang.

Kindheit & Jugend
Als Sohn eines selbstständigen Elektromeisters und einer gelernten Bankkauffrau erblickte ich am 13. August 1979 im ländlichen und mit einem Kloster wunderschön geprägten Mallersdorf-Pfaffenberg das Licht der Welt. Aufgewachsen in Salching – das liegt in der Nähe von Straubing im Gäuboden, der Kornkammer Bayerns – hatte ich das Glück, liberale Eltern zu haben. Nach der Grundschulzeit durfte ich mich frei für den wirtschaftswissenschaftlichen Zweig eines Gymnasiums entscheiden, weil mich das damals schon mehr interessierte als andere Schulangebote in der Stadt. Auch bei meiner Studienwahl haben mich meine Eltern in meiner Entscheidung, Wirtschaft zu nehmen, gestärkt. Gleichzeitig erwarteten sie aber auch von mir, dass ich für ihre Unterstützung, auch in finanzieller Hinsicht, Gegenleistung in Form von ordentlichen Schul- und Studiennoten erbringe. Diese Erziehung meiner Eltern prägt mich bis heute. Meine Einstellung zum Leben ist daher: Freiheit geben, Stärken fördern und Leistung fordern.

Schule, Wehrdienst & Studium
Zur Schule ging ich auf das Anton-Bruckner-Gymnasium in Straubing. Auf dem dortigen wirtschaftswissenschaftlichen Zweig hatte ich das Glück, zum einen bereits relativ früh mit wirtschaftlichen Zusammenhängen konfrontiert zu werden, zum anderen war es Pflicht, neben Englisch bereits ab der 7. Klasse eine zweite lebendige Sprache, nämlich Französisch, als Unterrichtsfach zu haben. In der 11. Klasse gesellte sich Italienisch noch dazu. Denn fremdsprachliche Förderung und ein grundlegendes Verständnis von wirtschaftlichen Zusammenhängen sind in der heutigen Zeit, wo wir nach so schrecklichen Geschehnissen in einem geeinten und friedlichen Europa leben dürfen, von besonderer Bedeutung. Das Abitur legte ich 1999 mit den Leistungsfächern Wirtschaft und Biologie sowie den beiden weiteren Fächern Englisch und Geschichte mit der Gesamtnote „gut“ ab.

Nach meiner zehnmonatigen Wehrdienstzeit als Sanitätssoldat in Feldkirchen, bei der ich viele positive Erfahrungen sammeln durfte wie bspw. die Erfahrung des Zusammenhalts in der Truppe, begann ich im Mai 2000 das Studium der Betriebswirtschaftslehre an der Universität Regensburg. Dazu gesellten sich ein Studium der Volkswirtschaftslehre sowie die kultur- und geisteswissenschaftlichen Studien in Ost-West-europäischer Zusammenarbeit und Tschechischer Philologie. Studienaufenthalte in Großbritannien, Tschechien und Italien rundeten mein abwechslungsreiches Studium ab. Nebenbei war ich einige Jahre in der Studierendenvertretung aktiv. Als späterer Fachschaftssprecher engagierte ich mich insbesondere für bessere Bedingungen für Studierende: neue Studienpläne, kleinere Seminargruppen oder das Musikfestival MTV Campus Invasion 2005 gehörten dazu. Diese Arbeit in der Fachschaft hat den Blick in mir geschärft, dass sich an den deutschen Universitäten etwas ändern muss: Chronisch unterfinanzierte Hochschulen werden uns auf Dauer viel kosten, ist doch der einzige Rohstoff Deutschlands unser Grips.

Aus dem Hörsaal direkt in die Industrie
Nach meinem ersten Studienabschluss BWL (Note „gut“), dessen Abschlussarbeit über den ostbayerischen Arbeitsmarkt an der Grenze zu Tschechien ein Vorwort des aktuell scheidenden tschechischen Außenministers, Karel Fürst zu Schwarzenberg trägt, ging es für mich direkt in die Wirtschaft. Seit 2004 arbeite ich bei einem großen bayerischen Automobilhersteller, wo ich schon viele verschiedene Erfahrungen sammeln durfte. Marktplanung, internationale Werkeplanung und nun Controlling gaben mir nicht nur Einblick in viele fachliche Themen, sie brachten mich auch mit den unterschiedlichsten Leuten aus allen Herrenländer zusammen. Dies ist die bisher größte und beste Erfahrung meines Lebens.

Vom Studierendenvertreter zum politisch engagierten Menschen
Überfüllte Hörsäle und überschuldete Kommunen einerseits, aber auch mein europäisch ausgerichtetes Studium und die Verwurzelung in der Heimat andererseits haben mich dazu bewegt, mich politisch zu engagieren. 2004 gründete ich den FDP-Kreisverband in meiner Heimatstadt Straubing, dem ich vier Jahre lang als Vorsitzender vorstand. Seit 2008 bin ich für die Bürgerinnen und Bürger der Stadt Straubing als Stadtrat gewählt, unter anderem bin ich hier auch Verbandsrat für den Zweckverband Industriegebiet Straubing-Sand. Dieser ehrenamtliche Dienst für die Heimat macht mir am allermeisten Spaß, weil hier die Probleme dort angegangen werden, wo sie passieren.

Europa im Kopf, die Heimat im Herzen
Im Januar 2009 wählte mich die Bundesvertreterversammlung in Berlin auf Platz 16 der gesamtdeutschen Liste zur Europawahl 2009. Von diesem Platz aus möchte ich mich schon bald – mit Ihrer Unterstützung, um die ich hiermit sehr herzlich werben möchte – insbesondere für unsere Wirtschaft, unseren Mittelstand und unsere Heimat Bayern in Brüssel einsetzen. Ich stehe für eine gesunde Wirtschaftspolitik der sozialen Marktwirtschaft und für eine Verlagerung der Entscheidungskompetenzen dorthin, wo sie am besten geregelt werden können: dies ist zu allererst unten!

Fußball und bayerische Gemütlichkeit
Als leidenschaftlicher Fußballanhänger, 15 Jahre lang aktiv, seitdem passiv im Stadion oder im Biergarten vor der Leinwand, verfolge ich natürlich auch heute noch nicht nur die Spiele meines Lieblingsvereins, der SpVgg Unterhaching (Ihr packt das Jungs! 2. Liga!) und des FC Bayern München, sondern auch meiner beiden Heimatvereine SV Salching (Aufstieg!) und SV Feldkirchen (Aufstieg in der nächsten Saison!) in der A-Klasse Straubing. Ich liebe ganz besonders auch bayerisches Bier, Schweinsbraten mit Knödel, deftiger Biersoße und Krautsalat sowie den bayerischen direkten Umgang miteinander.

Wenn Sie noch Fragen haben, schreiben Sie mir doch einfach eine E-Mail. Ich antworte Ihnen unverzüglich persönlich!

Viel Spaß beim Surfen auch in den anderen Bereichen meiner Seite wünscht Ihnen

Ihr

Franz Prockl

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